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Standort und Verbreitung: Die Haselnuss wächst bevorzugt an Waldrändern, bildet aber auch Hecken im Brachgelände. Sie braucht nährstoffreichen, lehmigen Boden und viel Licht. Die Haselnuss ist mit 15 Arten auf der nördlichen Halbkugel verbreitet; in den Alpen findet man sie bis zu einer Höhe von 1800 m.
Giftstoffe, Wirkung und Symptome: Die Haselnuss ist ungiftig.
Heilwirkung und Medizinische Anwendung: Die Haselnuss zählt nicht zu den Heilpflanzen, sie enthält allerdings viel Fette (über 60 %) und Eiweiße, Kalzium, Eisen und die Vitamine A, B1, B2 und C. Als Lebensmittel ist sie daher, wie alle anderen Nüsse auch, von hohem gesundheitlichem Wert.
Name: Der Botanische Gattungsname Corylus ist die lateinische Bezeichnung für den Hasel gewesen. Der Artname avellana bedeutet „aus Avelinno (Italien) stammend, weil die Römer den Haselnussstrauch nach Italien brachten, in der Provinz Avellino anbauten und veredelten.
Geschichtliches: Haselnüsse wurden schon in vorgeschichtlicher Zeit gesammelt und vermutlich angebaut.
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