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Brombeere
Rubus sectio Rubus (Rubus fruticosus).
Rosengewächse

Bestimmungsmerkmale:
Brombeere wächst als Strauch und trägt weiße Blüten mit 5 Blütenblättern, die von Mai bis August erscheinen. Die Frucht, also die eigentliche Brombeere, ist eine so genannte Sammelfrucht, die aus kleinen Steinfrüchtchen, es sind 20 – 50 Stück, besteht. Oft sieht man reife Früchte und Blüten zur gleichen Zeit. Die Sammelfrucht reift von grün über rot nach schwarz. Die Laubblätter sind eiförmig, am Rand doppelt gesägt und stachelig, so wie auch der Stängel. Es werden auch verschiedene Zuchtformen im Handel angeboten, manche haben keine Stacheln, so die Sorten Arkansas Navaho und Black Satin. Diese dornenlosen Sorten sind eine gute Alternative für Eltern mit kleinen Kinder, wenn sie Sträucher anpflanzen möchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Brombeere

 

 

 

auf diesem Bild kann man sehr gut
die unterschiedlichen Reifestadien erkennen

 

 

 

 

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Standort und Verbreitung:
Die Brombeere findet man sehr häufig in Gebüschen und Wäldern. Sie mag nährstoffreichen, oft auch steinigen Boden.

Giftstoffe, Wirkung und Symptome:
Brombeeren sind ungiftig.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:
Brombeerblätter enthalten Gerbstoffe.  Dadurch wird die Droge als leichtes Durchfallmittel  und zum Gurgeln bei entzündeten Schleimhäuten eingesetzt. Gerne werden auch die Blätter der Brombeere, zusammen mit Himbeerblättern in Teemischungen verwendet. Die Brombeerfrüchte enthalten Vitamin C, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Karotene, ferner einen hohen Anteil an Bioflavonoiden im  Fruchtfleisch. Diese sind um den Faktor 10 im Fruchtfleisch höher, als im Presssaft. Die Bioflavonoide schützen das Vitamin C und auch das Stresshormon Adrenalin vor Oxidation. Ausserdem sind sie in der Lage Kupfer zu binden. Erhöhte Konzentrationen an Kupfer können zu nervöser Unruhe führen. Die Früchte bieten somit einen guten Schutz für unser Immunsystem und kräftigen das Bindegewebe

Name:
Im althochdeutschen nannte man die Brombeere bramberi, und sie hat eine Namensverwandtschaft mit dem englischen bramble für Brombeerestrauch. Im Volksmund hieß sie auch Brambeeren und Brennbeeren. Der Gattungsname Rubus war die frühere lateinische Bezeichnung für die Brombeere, das Wort leitet sich ab von ruber für rot. Der Artname fruticosus bedeutet strauchartig oder buschig.

Geschichtliches:
Die Brombeere ist mit die älteste Heilpflanze. Theophrast (377 v. Chr.), Dioscurides (1.Jahrh. n. Chr.) und Galen (131 n. Chr.) haben über sie berichtet. Natürlich findet die Pflanze Erwähnung in den Kräuterbüchern des Mittelalters. So berichtet der Apotheker Tabernaemontanus (1520 - 1590) unter anderem: “Die Blätter und unzeitige Frucht in Wein und Essig gesotten / im Mund gehalten / machen die Zähn fest / so da sehr wackeln. Die Blätter zerrieben und übergelegt / heylen die gülden Ader / und stillen das Blut.... Diß Laub gedört / zu Pulver gestossen / ist nutzlich zu den Geschwären des Viehes / eingestreut.”